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Der Weg zur Achtsamkeit

31.05
Lisa Svensson

Wir leben in einer schnell wechselnden Gesellschaft mit hohen Erwartungen an uns selber und an unsere Mitmenschen. Wenn diese Herausforderungen zu Belastungen werden, entstehen u.a. Unsicherheit, geringes Selbstwertgefühl und Krankheiten.

Ein großer Teil unserer wachen Zeit verbringen wir mit Zukunftssorgen oder Grübeln über die Vergangenheit. Das Hier und Jetzt, der einzige Moment, den wir be-leben (!) und er-leben (!) können, wird aus unserem Bewusstsein gedrängt. Anstatt wach und präsent zu bleiben schalten wir den s.g. Autopilot ein. Sie können aber einen anderen Weg gehen!

Achtsamkeit auszuüben, heißt die Bewusstheit für das jetzige Geschehen zu verstärken. Wir gehen aus dem Verfangen-Sein in Gedanken, Sorgen und Ärger ins Erleben von dem, was gerade in und um uns vorgeht. Diese Richtungsänderung zurück zu uns selber öffnet unsere Augen -ja, sogar alle Sinnen für ganz neue, oft sehr unterstützende Perspektive unserer momentanen Situation. Wir fangen an, uns selber wieder zu spüren und werden einer gesunden Abgrenzung zwischen uns und unserem Umfeld bewusst. Dies führt zu neuen Qualitäten wie Entspannung, Vertrauen, Kraft und Inspiration.

Die medizinische Forschung zeigt immer wieder gute Ergebnisse von Achtsamkeitsübungen bei Stress, Burnout, Depression und viele andere belastende Zustände. Es hat seinen Grund, dass dieses Vorgehen schon seit Jahrzehnten in der Medizin und Psychotherapie eingesetzt und in vielen fernöstlichen Traditionen sogar schon seit Tausenden von Jahren praktiziert wird!

Jeder von uns hat die innewohnenden Grundvoraussetzungen zum Ausüben der Achtsamkeit. Wir erleben immer wieder achtsame Momente -sei es in einem Staunen über die Schönheit einer atemberaubender Landschaft oder in einem Moment der tiefen Dankbarkeit. Die Kunst der Achtsamkeit hilft uns, die Haltung in diesen Momenten der Gegenwärtigkeit bewusst zu erleben, kultivieren und vermehren.

Um Achtsamkeit wirklich zu verstehen muss man es durch Achtsamkeitsübungen erleben. Diese Übungen sind einfach strukturiert und erzeugen oft eine unmittelbare Wirkung. Die einfachste Achtsamkeitsübung ist die Atemmeditation (die Achtsamkeitsmeditation mit dem Atem als Meditationsobjekt). Bei dieser Übung beobachten Sie mit Ihrer gerichteten Aufmerksamkeit Ihren Atem, einfach so wie der Atem in genau diesem Moment ein- und ausfließt, ein und aus, ein und aus ohne etwas analysieren, erklären oder verändern zu wollen.

Manche erleben schon das erste Mal einschneidende Erfahrungen mit den Achtsamkeitsübungen. Andere stoßen gleich auf Hindernisse. Es braucht mehr oder weniger Geduld und Entschiedenheit um den Weg der Achtsamkeit zu gehen. Eines ist aber sicher -es ist ein Weg voller Belohnungen und Wachstum. Probieren Sie es aus -willkommen auf dem Weg!

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