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Vor der Veränderung kommt die Anerkennung

29.03
Angelina Bockelbrink

In meiner Arbeit, genauso wie bei vielen anderen beratenden und helfenden Berufen geht es oft um Veränderung, um Loslassen, um Sinn. Völlig egal ob das vordergründige Thema lautet, einen befriedigenden Job zu finden, sich in der Mutterrolle wohlzufühlen oder endlich wieder mehr Zeit für sich zu finden. Immer wieder komme ich mit meinen Klientinnen darauf zurück, dass sie belastendes loslassen und ein neues Verhalten etablieren wollen. Das ganze im Einklang mit den eigenen Werten und passend zum eigenen Leben.

Wer ständig glücklich sein will, muss sich oft verändern (Konfuzius)

Veränderung kann gut und wichtig sein, ich selbst bin ein großer Freund von Veränderungen im Leben. Mir macht der Stillstand viel mehr Sorgen, weshalb ich auch oft und gern Veränderungen anstoße, sei es große Veränderungen wie ein Ortswechsel oder auch kleinere Veränderungen, wie ein neuer Haarschnitt oder neue Speisen auf dem Familientisch.

Im Leben etwas zu verändern, auf ein neues Ziel hinzuarbeiten, bedeutet keinesfalls mein aktuelles Leben, das was ich jetzt bin und habe, abzuwerten und geringzuschätzen. Wenn ich eine Verhaltensweise als nicht förderlich für mich und mein Wohlergehen identifiziert habe, machte es natürlich Sinn dieses Verhalten abzulegen bzw. zu verändern. Das bedeutet nicht, dass ich dieses Verhalten ablehnen sollte. Zu einem früheren Zeitpunkt hat es sicherlich Gutes für mich bewirkt, es gab sicherlich einen sinnvollen Grund, warum ich dieses Verhalten einmal angenommen habe. Zum jetzigen Zeitpunkt mag dieser Grund nicht mehr gelten oder vorhanden sein, deshalb ist es gut das Verhaltenden neuen Gegebenheiten anzupassen. Dennoch ist es wichtig auch eine Verhaltensweise, die ich ablegen möchte, also Teil meiner Selbst anzuerkennen und wertzuschätzen.

Diese Wertschätzung der eigenen Person, des eigenen Seins und Verhaltens ist ein ganz wichtiger Teil der Selbstfürsorge, des sich Kümmerns um einen selbst. Anerkennung und Wertschätzung lassen sich in unterschiedliche Schritte runterbrechen und auf verschiedene Weise praktizieren, nur zu kurz kommen sollten sie nicht.

1. Mach dir bewusst, was du schon geleistet hast

Um in die eigene Anerkennung zu kommen, hilft es Anerkennung und Auszeichnungen im Außen annehmen zu lernen. Mach dir also bewusst, was du bereits alles gemacht hast im Leben, was du erreicht hat, was du gelernt hat, was dich besonders auszeichnet. Schreib dir alles auf, leg deine Zeugnisse, Bescheinigungen, Auszeichnungen und was auch immer du noch hast dazu und lass es auf dich wirken. Nun mach dir ebenfalls klar, wie die Verhaltensweise oder die Einstellung, die du ablegen möchtest, dich bei all dem unterstützt hat, was sie für dich Gutes getan hat oder wie sie dir deine Erfolge vielleicht ermöglicht hat. Du kannst diese Liste jederzeit ergänzen, wenn dir etwas neues einfällt.

2. Nimm Komplimente an - einfach so

Wenn dir jemand ein Kompliment macht, dann versuche es einfach anzunehmen, ohne dich zu rechtfertigen oder kleinzureden. Bedanke dich für die lieben Worte und sage sonst gar nichts dazu, auch wenn es dir schwer fällt. Lass dich einfach mal auf diese Experiment ein, du wirst sehen es verändert etwas. Wenn du es schaffst die Anerkennung von außen wirklich an dich heran zu lassen und anzunehmen, dann ist es nur noch ein kleiner Schritt dir auch selbst Anerkennung und Wertschätzung zukommen zu lassen.

3. Beobachte, was du an anderen Menschen schätzt

Achte darauf, was die an anderen Menschen gut gefällt und sprich es offen aus. Lobe reichlich und spare nicht mit ernst gemeinten Komplimenten. Wofür sprichst du gern deine Anerkennung aus? Hast du nicht selbst auch die gleichen oder ähnliche Eigenschaften? Dann gestehe dir die gleiche Anerkennung zu. Hör auf mit zweierlei Maß zu messen. Beginne auch dich für Kleinigkeiten zu würdigen, deine Art wertzuschätzen und dir auch Fehler zu verzeihen, wie du es bei anderen Menschen ganz selbstverständlich tust.

Es ist wie es ist - ich bin wie ich bin

Wenn du dich selbst wertschätzt, mit all deinen Ecken und Kanten, mit all deinen Fehlern und unliebsamen Eigenheiten, dann bist du im Reinen mit dir selbst. Du kommst voll und ganz in deine Kraft, die dir Weiterentwicklung und Veränderung einfach und oft auch erst möglich macht.

Wenn du dir selbst bewusst machst, wie du bist, wie du da hingekommen bist, wo du bist, und welche Eigenschaften und Ressourcen du mitbringst, dann übernimmst du Verantwortung für dein aktuelles Leben und kannst die auch für deine zukünftigen Entscheidungen übernehmen.

Wenn du anerkennst, dass du bist, wie du bist und dein Leben ist, wie es ist, dann führst du ein stimmiges, kongruentes Leben, das durch Veränderung nur bereichert, aber nicht bedroht werden kann.

Erkenne an wie du bist und du wirst frei, dich nach deinen Vorstellungen zu verändern.

Wenn du bereit bist, deine Komfortzone zu verlassen, selbst Verantwortung zu übernehmen und Veränderungen in deinem Leben anzustoßen, dann begleite und unterstütze ich dich unglaublich gern mit großem Einfühlungsvermögen und Verständnis.

Kontaktiere mich am besten heute noch für ein kostenloses Analysegespräch, in dem wir uns kennenlernen können und dein Anliegen gemeinsam untersuchen, aufschlüsseln und bereits ganz konkret auf den Punkt bringen.

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