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Warum passen Design Thinking und Megatrends so gut zusammen?

13.12
Juliane Bublitz

Der Hype um Design Thinking, eine Innovationsmethode aus den USA, hält bis heute an und wird auch zukünftig nicht an Bedeutung einbüßen. Das hat einen simplen Grund: mit Design Thinking werden komplexe Sachverhalte wieder einfach. Es geht nicht um große Theorien, sondern um genaue Beobachtung und die tatsächlichen Bedürfnisse von Menschen. Dabei wird nicht auf die Grenzen zwischen den Disziplinen geachtet, sondern sinnvoll ist, was Sinn ergibt für das jeweilige Thema. Wenn es für ein Projekt zum Beispiel notwendig ist, dann bedient man sich Befragungsmethoden aus der Psychologie oder Ordnungssystemen der Soziologie; der Umsetzung einer Idee werden dann wirtschaftswissenschaftliche Überlegungen zugrunde gelegt, und so weiter. Lange, kostspielige Prozesse werden durch schnelles Prototyping und ständige Feedbackschleifen abgelöst.

Designer haben so eigentlich schon immer gearbeitet, sind mit offenen Augen und Ohren durch die Welt gegangen, um Lösungen für konkrete Probleme zu finden und diese in die Welt zu bringen. Allerdings hilft es natürlich sehr, wenn schon im Team möglichst unterschiedliche Fähigkeiten zusammen treffen und auch die Räumlichkeiten, in denen ein Design Thinking Projekt bearbeitet wird, maximal flexibel an verschiedene Arbeitsmodi angepasst werden können. Denn das sagt Design Thinking: nicht allein der Prozess führt zum Erfolg, sondern auch die Menschen, die ihn durchlaufen und der Ort, an dem er durchlaufen wird. Vielmehr als nur um einen Prozess handelt es sich also um eine Art zu denken und zu arbeiten, ein „mindset“.

Zwischen Megatrends und Design Thinking gibt es zwei Überschneidungspunkte

Megatrends, also die analytische Perspektive auf gesellschaftliche Veränderungen, können im ersten Schritt der Kreativmethode verwendet werden – dem „Verstehen“. An diesem Punkt geht es darum, sich ein möglichst umfassendes Bild der Frage- bzw. Problemstellung zu machen, um einen konkreten Ansatzpunkt für die Lösungsfindung zu finden. Außerdem stehen Megatrends in direktem Zusammenhang mit den im Design Thinking so wichtigen Nutzerbedürfnissen, unterfüttern diese und können sie teilweise auch erklären und sie in einen größeren Kontext setzen. Ebenso kann die Relevanz von in Brainstormings entstandenen Ideen anhand ihrer Megatrend-Treiber eingeschätzt werden. Andererseits lässt sich Design Thinking in das Megatrendsystem einordnen. Die Methode gewinnt im Zuge der wachsenden Individualisierung (DIY, Personalisierung, etc.), sich wandelnder Strukturen in der Arbeitswelt (Megatrend New Work) und einem neuen Verständnis von Lernprozessen (Megatrend Neues Lernen) immer stärker an Bedeutung.

In der konkreten Innovationsarbeit können die analytische Vorgehensweise und das kreative Denkmuster verknüpft werden, sodass sie sich ideal ergänzen.

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