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Die Evolution der Führung im 21. Jahrhundert: Was macht gute Führung heute aus?

Oliver Hofmann

Studien, wie jene von Google und Gallup (2023), haben deutlich gezeigt, dass mangelnde Führung einen entscheidenden Faktor für ungewollte Fluktuation darstellt. Daher ist es von Bedeutung zu verstehen, welche Kompetenzen gute Führungskräfte benötigen, um ihre Mitarbeitenden gesund zu führen und langfristig an das Unternehmen zu binden.

In der heutigen dynamischen Arbeitswelt stehen Führungskräfte vor einer Vielzahl von Herausforderungen. Hybride Teams, die Zusammenführung unterschiedlicher Generationen von Gen Z bis Baby Boomers, hoher Performance-Druck und die unaufhaltsame Digitalisierung sind nur einige Aspekte, mit denen sie konfrontiert werden.

Doch was sind die zentralen Merkmale, die gute Führung im 21. Jahrhundert ausmachen? Wie können Führungskräfte dazu beitragen, dass sich Mitarbeitende gehört und verstanden fühlen und dass sich in Zukunft mehr als lediglich 18% der Arbeitnehmer stark mit ihrem Unternehmen identifizieren können (Gallup, 2023).

Transformationale Führung ist ein Ansatz, der sich in der heutigen Arbeitswelt bewährt hat. Das bedeutet konkret:

  • Die Menschen stehen im Mittelpunkt: Gute Führungskräfte erkennen die individuellen Kompetenzen, Ziele und Bedürfnisse ihrer Mitarbeitenden an und setzen diese bestmöglich ein

  • Personalentwicklung und Teamzusammenstellung: Es liegt in der Verantwortung der Führungskraft, die Entwicklung ihrer Mitarbeitenden zu fördern und Teams optimal zu besetzen

  • Sinnstiftende Vision: Die Führungskraft entwickelt gemeinsam mit dem Team eine sinnstiftende Vision für den Verantwortungsbereich und stellt sicher, dass alle die notwendigen Ressourcen haben, um diese Vision zu erreichen

  • Coachende Rolle: Die Führungskraft agiert eher als Coach, der Entwicklung fördert, empowert und produktive sowie leistungsorientiert agiert

  • Eigenverantwortliches Handeln: Die Führungskraft schafft einen Rahmen, in dem Mitarbeitende eigenverantwortlich agieren können, kontrolliert auch die Einhaltung der Vorgaben und gibt regelmäßig wertschätzendes und differenziertes Feedback

  • Vorbildfunktion: Eine gute Führungskraft lebt authentisch vor, was sie von ihren Mitarbeitenden erwartet Einsatz moderner Medien und Technologien: Sie setzt moderne Medien und Technologien souverän ein und fördert die Zusammenarbeit und Kollaboration im Unternehmen

  • Zeit für Führung: Die Führungskraft nimmt sich bewusst Zeit für Führung, hört empathisch zu und stellt gute Fragen

  • Förderung des generationsübergreifenden Austauschs: Durch die Schaffung von Begegnungsräumen ermöglicht sie den Austausch zwischen Vertretern unterschiedlicher Generationen

  • Blick auf Menschen und wirtschaftliche Ziele: Letztendlich behält eine gute Führungskraft stets sowohl die Bedürfnisse der Mitarbeitenden als auch die wirtschaftlichen Ziele im Blick

-> Im 21. Jahrhundert sind Flexibilität, Empathie und Kommunikationsfähigkeit entscheidend für die Rolle der Führungskraft. Es ist essenziell, sich an Veränderungen anzupassen und eine Umgebung zu schaffen, in der Mitarbeitende ihr volles Potenzial entfalten können. Durch eine coachende Haltung schafft die Führungskraft Vertrauen, Motivation und Engagement bei den Mitarbeitenden. Auf diese Weise kann sie erfolgreich durch die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts navigieren und langfristigen Erfolg für das Unternehmen sicherstellen.

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